3 private links
AC oder DC Wandler, Text dazu
Wie effizient die DC-Kopplung in der Praxis ist, hängt auch stark von der Dimensionierung des Wechselrichters und den örtlichen Gegebenheiten ab. Die Umwandlungseffizienz während der Batterieentladung ist umso geringer, je größer der Wechselrichter ausgelegt ist. Besonders sollte man auf die Wirkungsgrade beim Entladen mit Teillast achten, weil der Batteriespeicher den Großteil der Energie am Abend und in der Nacht bei einem Leistungsbedarf von unter 600 Watt liefert. In Wohngebäuden mit einem sehr geringen Jahresstrombedarf von unter 2000 kWh und einer großen PV-Anlage von mehr als 8 kWp arbeiten DC-gekoppelte Systeme oft ineffizient.
Leserbrief dazu:
Es dürfte eindeutig sein, dass der Autor ein sogenannter Stiftungsprofessor oder anderweitig von RWE, Eon & Co bezahlt wird. Deshalb redet der Herr Professor u.a. lediglich vom Primärenergieverbrauch und nicht vom Endenergieverbrauch, um die Bedeutung der Anteile der - trotz jahrzehntelanger Verhinderungspolitik - Regenerativen an der Stromversorgung klein zu reden. Denn dem enormen Primärenergieverbrauch von 3.640 TWh steht ein Endenergieverbrauch von lediglich 2.591 TWh gegenüber (Zahlen von 2017 und 2018). Die Differenz von 1.141 TWh sind Verluste, die insbesondere bei der Stromerzeugung mit Kondensationskraftwerken entstehen, die derzeit über 50 Prozent des derzeitigen Strombedarfs decken. Diese verschwenden bis zu zwei Drittel der verbrannten Primärenergie als ungenutzte Abwärme, weshalb unsere Häuser, Wohnungen und Büros etc. zu ca. 80 Prozent mit Gas- und Ölheizungen mit Wärme versorgt werden. - Wäre das Energieversorgungssystem schon vor Jahrzehnten wirklich dezentralisiert und auf Kraft-Wärme-Kopplung umgestellt worden, wäre nicht nur diese gigantische Primärenergieverschwendung beendet worden. Auch nahezu sämtliche Einzelheizungen wären überflüssig gemacht sowie gigantische Mengen an CO2 eingespart und auch die Versorgungssicherheit und der notwendige Verbraucher- und Wirtschaftsschutz geleistet worden. Denn ein dezentrales Energieversorgungssystem ist nicht nur extrem energiesparend und bereits in der Infrastruktur, anders als Herr Luczak behauptet, deutlich kostengünstiger. Weder teure Einzelheizungen plus Wartungen, Reparaturen etc. und schon gar keine stromfressenden, extrem teuren Wärmepumpen noch ein bundesweites, von Herr Luczak durchsichtig als Effizienzwunder gepriesenes Hoch- und Höchstspannungsnetz mit seinen Milliardenkosten und enormen Transport- und Umspannungsverlusten, das schon heute 25 Prozent der Stromrechnungen ausmacht, und auch keine überteuerten zentralen Großkraftwerke und auch die Energiekonzerne selbst werden dafür benötigt. Genau dies, diesen Supergau für die Gewinnmaximierungsmaschinen der Konzerne zu verhindern und deren Geschäftsmodelle zum Optimum im Verbraucher- und Klimaschutz hinzulügen, ist die Aufgabe von „Experten“ wie Herrn Luczak. Alles in vollkommener Kongruenz mit der Politik der Regierungen der Länder und des Bundes, egal welcher Couleur.